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| Oktoberfest in Schermbeck: 24. Sept. 2010 |
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Oktoberfest in Schermbeck
im Festzelt am Rathausplatz
24. September 2010
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| Kilian 2010: Tobias Hartmann Jungschützenkönig |
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Neuer Jungschützenkönig der Schermbecker Kilianer ist Tobias Hartmann.
Der von Gerd Graaf und Kurt Weisner, Mitglieder der Sportschützen Schermbeck, geleitete Wettbewerb fand am Kilian-Montag auf der Vogelrute statt.
Nahezu die gesamte Jungschützenkompanie beteiligte sich. Diejenigen Jungschützen, die einen von 5 Knoten durchtrennten, an denen symbolisch Flaschen Bier hingen, erhielten einen der beim Vogelschießen üblichen Preise.
Reichsapfel: Simon Schlüter,
Zepter: Mel Heuser,
Linker Flügel: Tobias Hartmann,
Rechter Flügel: Simon Schlüter. Der 21-jährige Tobias Hartmann, schoss den Vogel ab.
Im Rahmen der offiziellen Königs-Krönung erhielt der Jungschützenkönig im Festzelt die Königskette. |
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| www.schermbeck-grenzenlos.de - unser Kooperationspartner |
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Herzlichen Dank sagen wir dem Online-Portal www.schermbeck-grenzenlos.de.
Gern weisen wir auf die Seite hin, die sehr viel Informatives über unsere Gemeinde berichtet.
Die Kilian-Fotos oben links stammen aus diesem Portal. |
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| Kilian 2010 - Strafen konnten nicht hart genug sein |
SCHERMBECK Manch einer schlägt bei den Schützen sogar über die Stränge und wieder andere wachen über solch kleine Verfehlungen, die sie aufschreiben und in die Bestrafung der kleinen Kilianer-Sünden während des Bataillonsnachmittags am Kilian-Dienstag einbringen.
Dienstag gab es wieder jede Menge Spaß, als Christian Hötting und Michael Nissing die Sünder ins Karree im Schützenzelt beorderten. Besonders hart traf es das neue Vorstandsmitglied Jörg Runge. Beim Versuch, im Festzelt Stühle übereinander zu stapeln und dann wie auf einem Thron zu sitzen, war die Erdanziehung stärker.
Runge musste ins Karree, wurde mithilfe eines Seils auf einen Stühle-Berg gehievt und musste während der gesamten Bestrafung auf diesem Thron verharren.
"Ich liebe Deutschland"
Weil seine Frau Nadine, gebürtige Engländerin, im Finale des Fußball-Weltmeisterschaftspiels besser tippte als ihr Gatte, musste er am Dienstag zur Strafe erst das Lied „Ich liebe England“ singen. Dass niemand weglief, lag nur daran, dass alle zuschauen wollten, wie Markus Hindricksen im zweiten Teil der Bestrafung Wurst mit Pfefferminszsoße essen und lauwarmes Bier ohne Schaum trinken musste. Als Revanche musste Nadine im Deutschlandtrikot kaltes Sauerkraut mit Löwensenf und eine deutsche Wurst verspeisen.
König Tasso Stiebels und Präsident Günther Beck mussten unter Aufsicht des mittanzenden Polizisten und Kilian-Vize-Präsidenten Rainer Gardemann eine Tanzeinlage präsentieren. Mit Wasserballons gefüllte BHs tragend legten die drei männlichen Bauchtänzer ein paar kesse Sohlen aufs Parkett.
Vergessliche Schüppenschützen
„Das ist genauso, als wenn ein Kuscheltier Obamas bei Bin Laden gefunden würde“, verurteilte „Richter“ Christian Hötting die Vergesslichkeit der Schüppenschützen. Einer von ihnen hatte zum Beispiel die falsche Fahne geholt. Tim Ruloff musste als Chef der Schüppenschützen-Kompanie ins Karree. Er wurde in Wintersportkleidung gezwängt und musste im künstlichen Schnee sitzen, der mit einer Schnee-Kanone erzeugt wurde.
Dorstener Zeitung - Helmut Scheffler - 14.7.2010
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| Günther Beck ist der neue Schüppenkönig |
SCHERMBECK Günther Beck ist der neue Schüppenkönig. Er setzte sich am Dienstag gegen 24 Mitstreiter durch. Mit einer Gesamtweite von 45,30 Metern übertraf er beim Schüppenwerfen das Ergebnis seines Vorgängers.
Einen Kilian-Präsidenten, der die goldene Schaufel als Königssymbol Schüppenkompanie in der Hand hält und statt einer Königin einen männlichen Kompaniegefährten mit der Doofen-Schüppe neben sich stehen hat: Das hat es bislang noch nicht im Mühlenteichstaat der Kiliangilde Schermbeck von 1602 gegeben.
Entsprechend groß war am Dienstag der Jubel für Günther Beck, als er das Festzelt betrat, um an der traditionellen Bestrafung der Schützen teilzunehmen. Im Garten des Kilian-Ehrenpräsidenten Reiner Horstkamp beteiligten sich mehr als 25 Schützen am Werfen mit der Schüppe.
Gesamtweite: 45,30 Meter
Das größte Geschick im Umgang mit der im Vorwärtsflug stark eiernden Schaufel bewies Günther Beck. In drei Würfen erzielte er eine Gesamtweite von 45,30 Metern, 1,10 Meter mehr als sein Amtsvorgänger Tasso Stiebels. Für diese großartige Leistung erhielt Beck die goldene Schaufel und viel Lob vom Präsidenten Tim Ruloff. Allerdings: Die „Dammer Tanne“ am hinteren Ende des Gartens kam auch diesmal ungeschoren davon, zur Freude von Andreas Kamps, der die Dammer Schützen würdig vertrat.
Die zweitbeste Gesamtweite schaffte Dirk Hanke. Von solchen Erfolgen konnte Markus Hindricksen nur träumen. Er übernahm ein wenig verschämt die Doofenschüppe von Thomas Schering.
Zweiter Kaiser der Gilde
Diese in einer Sandkiste gefundene Mini-Schüppe erhält jeweils der schlechteste Werfer. Besonders stolz sind die Schüppenschützen, dass mit Johannes Hindricksen, Markus Hindricksen, Jens Hindricksen, Ulli Halbsguth, Michael Schulte, Harry Daunheimer, Gerd Nuyken, Tasso Stiebels und nun auch noch mit Christopher Seibel in eineinhalb Jahrzehnten neun Männer aus ihren Reihen zu Königen in der Gilde wurden. Ulli Halbsguth ist sogar zweiter Kaiser der Gilde.
Kommentare
Dorstener Zeitung - Helmut Scheffler
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| Der Kilians-Montag in Schermbeck |
SCHERMBECK Um 15.12 Uhr brach auf der Vogelrute am Waldweg ein riesiger Jubel unter den Schüppenschützen aus. Handballer Christopher Seibel ist der neue Schermbecker Schützenkönig.
Mit Christopher Seibel hatte die 1994 gegründete Elite-Kompanie erneut ein Kompaniemitglied an der Spitze der 408 Jahre alten Kiliangilde Schermbeck von 1602. Zwei Stunden später wurde er mit Anne Wellmann im Festzelt inthronisiert.
So schnell ändert sich der Ruhm der Welt. Zur Mittagszeit jubelten die Schermbecker Kilianer am Montag noch ihrem König Tasso Stiebels zu, und knapp drei Stunden später ließen sie bereits seinen Nachfolger hochleben.
Bei strahlendem Sonnenschein gaben Schermbecks Kilian-Präsident Günther Beck, die Majestäten und deren Gefolge die ersten Schüsse mit dem KK-Gewehr auf Norbert Grewings Vogel in luftiger Höhe ab. Die ersten Teile des bunten Gefieders gab der Vogel schon bald frei. Pascal Lubnau holte das Zepter herunter, Lauritz Holtmann sicherte sich den Reichsapfel, Sven Nuyken die Krone, Tobias Hartmann den linken Flügel.
Unwetter
Vor dem Schießen auf den rechten Flügel mussten die Schützen erst einmal dafür sorgen, dass ihre Zelte nicht fliegen gingen. Das Unwetter kam mit einer solchen Schnelligkeit und Heftigkeit über die Vogelrute herein, dass die Gäste so eben noch unter die Zeltdächer flüchten konnten und die Schützen durch massenhaftes Anklammern an den Zeltträgern dafür sorgten, dass der Sturm keinen Schaden anrichten konnte.
Nach Ende der sintflutartigen Regenfälle sicherte sich Markus Redeker den rechten Flügel und Dominik Woeste den Kopf. Kassierer Bernd Holmann eröffnete um 13.30 Uhr das Schießen mit schwerem Kaliber auf den Vogelrumpf.
Schwere Munition
Um 15.12 Uhr holte Christopher Seibel mit dem 152. Schuss schwerer Munition den Vogels von der Stange. Zwei Stunden später wurde er bereits mit Anne Wellmann, der 21-jährige Enkelin der amtierenden Silberkönigin Irmgard Wellmann, inthronisiert. Neue Thronherren sind Felix Voß, Thomas Heiermann und Sebastian Seibel. Vroni Klundt und Priska Niermann gehören ebenfalls zum Hofstaat.
Kommentare
Dorstener Zeitung vom 13.7.2010
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| Christopher Seibel ist neuer König in Schermbeck |
Die Schermbecker Kilianer haben einen neuen König. Handballer Christopher Seibel holte um 15.12 Uhr mit dem 152. Schuss schweren Kalibers den Vogelrest von der Stange.
Groß war der Jubel, als der 24-jährige Seibel mit einem Volltreffer den spannenden Wettbewerb beendet hatte. Denn an Dramatik war das Vogelschießen auch wegen des Unwetters zur Mittagszeit kaum zu überbieten.
Als ein Gewittersturm über Schermbeck hinwegfegte, packten die Schützen kräftig mit an, um das Festzelt zu sichern. Ein Baum stürzte am Rathausplatz um und beschädigte ein Fahrgeschäft. Menschen wurden zum Glück nicht verletzt. So konnte das Vogelschießen wenig später fortgesetzt werden - mit dem glücklichen Ende für Christopher Seibel.
Königin ist Anne Wellmann, Enkelin der Silberkönigin Irmgard Wellmann.
Dorstener Zeitung - Helmut Scheffler |
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| Kilianfeier Tag zwei: Schützen gaben beim Marschieren farben |
SCHERMBECK Früher als gewohnt mussten die Schermbecker Kilianer Sonntag Morgen aus dem Bett. Auf Wunsch ihres Königspaares nahmen Vorstand, Offizierskorps und Thron am Gottesdienst der Altschermbecker Kilianer in der Ludgeruskirche teil.
Im Schermbecker Festzelt sorgte gestern Morgen die Städtische Kapelle Ahaus für musikalischen Schwung. Zum Frühschoppen kamen auch einige ehemalige Majestäten. Dienstältestes Königspaar waren Bernhard Redeker und Margret Winck, die im Jahre 1975 in Schermbeck regierten. Mit von der Partie war auch das Kinderschützen-Königspaar des Jahres 1948, Ilse Hecheltjen (-Bußmann) und der heutige Ehrenpräsident Reiner Horstkamp.
Tasso und Sabine nahmen Parade ab
Am frühen Nachmittag zogen die Schermbecker Schützen und Offiziere bei der Parade an ihrem Königspaar Tasso Stiebels/Sabine Schidelko sowie an der Silberkönigin Irmgard Wellmann vorbei.
Mittelstraße mit Girlanden geschmückt
Ein farbenprächtiges Bild bot sich anschließend den zahlreichen Zuschauern, als beide Gilden über die mit grün-weißen Fähnchengirlanden geschmückte Mittelstraße in den jeweiligen Nachbarstaat zogen und sich bei dieser Gelegenheit den Bewohnern des Marienheims vorstellten. In den Reihen der Schermbecker Kilianer musizierten das Tambourkorps Schermbeck, die Städtische Kapelle Ahaus und das Fanfarenkorps Hervest-Dorsten. Mit Festbällen klang der Schützenfest-Sonntag aus.
Dorstener Zeitung - Helmut Scheffler
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| Kilianfeier Tag eins: Ausgelassene Feier am Schützenfestsams |
SCHERMBECK Im Festzelt der Altschermbecker Kiliangilde an der Freudenbergstraße eröffneten beide Kiliangilden am Samstag das bedeutendste Volksfest der Gemeinde Schermbeck.
Im Beisein des Schermbecker Königspaares Tasso Stiebels und Sabine Schidelko und des Altschermbecker Königspaares Christopher Timmermann und Nina Große-Ruiken eröffneten der Schermbecker Kilianpräsident Günther Beck und der Altschermbecker Kilian-Präsident Andreas Hülsdünker per Handschlag das gemeinsame Kilianfest.
Am späten Samstagnachmittag versammelten sich die Kilianer am Ehrenmal neben dem Rathaus. Reiterzug, Offiziere, Vorstand und die Feuerwehr standen im weiten Karree, als der von Michael Mattern dirigierte Männergesangverein „Eintracht“ mit dem feierlichen „Im Abendrot“ und dem Wunsch „Gib, uns Herr, den Frieden“ die Rede des Pfarrers Dieter Hofmann und des Präsidenten Günther Beck vorbereitete.
Getränkestopp auf dem Kirmesplatz
Nach einem kurzen Getränkestopp auf dem Kirmesplatz vor dem Festzelt begleitete das von Michael Knaak geleitete Tambourkorps Schermbeck die Kilianer bei hochsommerlichen Temperaturen über die mit grün-weißen Fähnchengirlanden geschmückte Mittelstraße in den Nachbarstaat, wo sie vom Präsidenten Andreas Hülsdünker, von den Vorstandsmitgliedern und dem Altschermbecker Thron um Christopher Timmermann und Nina Große-Ruiken begrüßt wurden.
„Möge Kilian wieder für Ordnung, Einigkeit und Frohsinn stehen!“, wünschte Hülsdünker. „Es war im vergangenen Jahr eine richtige Entscheidung“, stellte Beck im Hinblick auf den gefassten Beschluss beider Gilden fest, künftig das Doppelschützenfest abwechselnd in einem der beiden Königreiche zu beginnen.
Um 18.52 Uhr eröffneten beide Präsidenten per Handschlag das gemeinsame Fest. Beck gratulierte der Silberkönigin Irmgard Wellmann, die 1985 mit Heinz Ebbers regierte, bevor er Bernd Holtmann und Georg Woeste für langjährige aktive Dienste in der Gilde ehrte.
Dorstener Zeitung - Helmut Scheffler |
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| Public Viewing - kleine Programm-Änderung |
Die Kilian-Schützengilde Schermbeck stellt das Festprogramm leicht um, damit jeder am Samstag, 10. Juli 2010, ab 20.30 Uhr das WM-Spiel um Platz 3
Deutschland - Uruguay
verfolgen kann. Der große Zapfenstreich und die Ehrungen werden auf 20 Uhr vorverlegt.
Nach dem Public Viewing a auf der Großleinwand im Festzelt folgt der Festball
Alle Schermbecker mit Freunden aus Nah und Fern sind herzlich eingeladen. |
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| Tolle Kilian-Vorfeier in Schermbeck |
Das Kilian-Fieber steigt täglich
SCHERMBECK Bis zur gemeinsam Eröffnung des Doppelschützenfestes der beiden Kiliangilden dauert es noch fünf Tage. Die Vorfeier der Schermbecker Kiliangilde bewies am Samstag, dass das Kilianfieber schon mächtig ausgebrochen ist.
Im Festzelt auf dem Rathausplatz herrschte eine ausgelassene Stimmung. Für musikalischen Schwung in den ersten beiden Stunden sorgte die von Jürgen Hater geleitete Blaskapelle "Einklang".
Präsident Günther Beck dankte den amtierenden Majestäten Tasso Stiebels und Sabine Schidelko für die einjährige Regentschaft und freute sich riesig über den Besuch der Altschermbecker Schwesterngilde, deren Abordnung mit den Majestäten Christopher Timmermann und Nina Große-Ruiken vom Präsidenten Andreas Hülsdünker in den Mühlenteichstaat begleitet wurde.
Nach dem Ehrentanz der Majestäten ließen sich die Kilianer von der Band "6th Avenue" gerne auf die Tanzfläche locken. Die Gruppe gastierte schon mehrmals während einer Kilianfeier. Nach Mitternacht knubbelten sich auf der Tanzfläche die Nachwuchskilianer, die es lange auf dem Zelt-Vorplatz ausgehalten hatten.
entnommen der Dorstener Zeitung, Montag, 5.7.2010 - Helmut Scheffler
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| Schützeneintragung und Freibier am 3. Juli 2010 |
Am Samstag, 3. Juli 2010, ist das erste Highlight des diesjährigen Kilian-Schützenfestes fällig!
Ab 20.00 Uhr stimmt die Blaskapelle Einklang Schermbeck mit traditioneller Blasmusik die Schermbecker Kilianer auf das bevorstehende Fest ein.
Alle Schermbecker sind herzlich eingeladen, sich an diesem Tag als Schütze in die Gilde-Liste einzutragen.
Zum Preis von nur EUR 10,- - Schüler, Studenten und Rentner bezahlen nur EUR 7,50 - erwerben Sie das Recht auf freien Eintritt in beide Festzelte während aller Festtage, selbst der Freitag-Abend-Eintritt ins Schermbecker Festzelt ist in diesem Betrag enthalten.
Es lohnt sich also sehr. Und: Tradition und Brauchtum sind in besonderer Weise von der Teilnahme und Eintragung möglichst aller Schermbecker abhängig.
Später am Abend übernimmt dann die Top-40-Band 6th Avenue das Kommando. Ein toller Festauftakt ist damit gewährleistet. |
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| Kilian 2010 - stimmen Sie sich ein - Folge 1 |
Liebe Freunde schwungvoller Zeltparties! Für den mittlerweile schon traditionell hervorragend besuchten Freitag Abend, 9. Juli 2010, hat die Kilian-Schützengilde den berühmten DJ Sanders verpflichten können.
Stimmung und ein volles Zelt sind damit garantiert.
Eine der begehrten Eintrittskarten erhalten Sie garantiert, wenn Sie sich schon während der Vorfeier am 3. Juli im Festzelt am Rathaus in die Gilde eintragen lassen.
Damit haben Sie nicht nur zur Party am Freitag sondern an allen Kilian-Tagen freien Eintritt in beide Schermbecker Festzelte!
weitere Informationen und Bilder zum Einstimmen finden Sie unter:
http://www.dj-sanders.info/partyshots/ |
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| Traditionspokalschießen mit der Kiliangilde |
SCHERMBECK Seit dem 3. Mai 1959 beteiligen sich einmal jährlich neun Schützenvereine des ehemaligen Amtes Schermbeck am Amtspokalschießen, das seit der kommunalen Neuordnung des Jahres 1975 unter dem Namen Traditionspokalschießen firmiert. Ausrichter des 52. Schießens war der Schützenverein Weselerwald und Umgebung.
Auf dem Schießstand des SV Drevenack beteiligten sich an dem Vergleichsschießen mit dem KK-Gewehr auf die 50 Meter entfernte Zehner-Ringscheibe etwa 100 Schützen der Vereine Schützenverein St. Johann Brünen, Jungschützen Brünen, Schützenverein Bricht, Schützenverein Damm, Schützenverein Weselerwald und Umgebung, Schützenverein Krudenburg, Schützenverein Drevenack, Kiliangilde Schermbeck und Schützenverein Havelich.
Jede Mannschaft beteiligte sich mit zehn Schützen. Pflichtteilnehmer in den Mannschaften waren der amtierende Schützenkönig, der Präsident oder sein Vertreter und zwei Offiziere des Vorstands. Jeder Schütze musste fünfmal schießen. Bester Tagesschütze war mit 48 von 50 möglichen Ringen der Brichter Dominik Schledorn.
EHRUNGEN AM FREITAG
Am Freitagabend wurden die besten Schützen während des Weselerwalder Schützenfestes im Festzelt am Voshövel vom Präsidenten Johannes Ebbert geehrt.
Sieger des Mannschaftswettbewerbes wurden die Mitglieder des Weselerwalder Schützenvereins mit 432 Ringen. Nach 45-jährige Pause konnten sie erneut den Sieg für sich verbuchen. Seit 1967 schießen die Königinnen, die Ehrengäste und die Präsidenten Ehrenscheiben aus.
Die Ehrenscheibe der Königinnen, die ein Reh-Symbol zeigt, gewann Elke Brüggendick (Schützenverein Damm, 9,8 Ringe). Die Ehrenscheibe der Präsidenten und Ehrengäste, die ein Hirsch-Symbol zeigt, gewann der Krudenburger Alfred Schüring (Schützenverein Krudenburg, 10,2). Seit 1972 schießen auch die Könige um eine Ehrenscheibe, die ein Fuchs-Symbol trägt. Diesmal war der Krudenburger Rolf Meyer mit 10,4 Ringen strahlender Sieger.
entnommen der Dorstener Zeitung - Helmut Scheffler |
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| Tanz in den Mai am 30. April 2010 |
Die Kilian Schützengilde Schermbeck von 1602 e.V. veranstaltet in bewährter Form auch dieses Jahr wieder den Tanz in den Mai. Die Zeltparty wird auch dieses Jahr mit der Altersgrenze Ü 18 veranstaltet.
Die Top Rockband »Maraton« wird im Wechsel mit der Party- und Showband »Session« für die richtige Musik sorgen.
Aufgrund des positiven Feedbacks aus den letzten Jahren wurde auch in diesem Jahr die Top Rockband „Maraton“ verpflichtet. Als weitere Band wird die Party- und Showband „Session“ im Wechsel mit Musik für jeden Geschmack gute Stimmung verbreiten.
Gute Musik
Das bedeutet Party nonstop bei guter Musik, einer gepflegten Getränkeauswahl der Zeltbetriebe Grothoff sowie viel Spaß und guter Unterhaltung – garantiert bis in den frühen Morgen.
Einlass ins Festzelt am Rathaus ist ab 20 Uhr.
Quelle: Ruhrnachrichten Dorsten 6.4.2010 |
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| Kilian 2009: Wieder hat ein Schüppenschütze die Nase vorn |
Um 15.10 Uhr waren die Schüppenschützen auf der Vogelrute am Waldweg am Montag außer Rand und Band. Als einer von ihnen hatte Tasso Stiebels im Jubiläumsjahr der Kompanie den letzten Rest des Vogels von der Stange geholt.
Den Tag hatten die Kilianer des Mühlenteichstaates gemächlich angegangen. Nach dem Abholen der Fahne in der „Schermbecker Mitte“ zogen die Kilianer unter musikalischer Begleitung des Tambourkorps Schermbeck zur Vogelrute am Waldweg bei Hecheltjen, wo wenig später der noch amtierende König Ralf Neumann den ersten Schuss mit dem KK-Gewehr auf den von Norbert Grewing gebauten Vogel abgab.
Joschi Jenko erwischte den Kopf, Dominik Woeste die Krone und Christian Hötting das Zepter. Den linken Flügel sicherte sich Marius Braun. Lauritz Holtmann, Sohn des Vorstandsmitglieds Bernd Holtmann, ist stolzer Besitzer des rechten Flügels.
Nach der Rückkehr einer Abordnung der Schermbecker Schwesterngilde am Waldweg begann unter Leitung der Schießwarte Günter Hater, Wolfgang Lensing und Markus Redeker nach dem 156. Schuss mit dem KK-Gewehr das Schießen mit der „dicken“ Munition, während die Gäste von der Stadtkapelle Ahaus unterhalten wurden. „Hängt denn der alte Holzmichel noch?“, sang Moderator Bernd Holtmann, als der Vogel sich nur spanweise geschlagen geben wollte.
Nach dem 100. Schuss wurde Kaliber 12-70 eingesetzt. Da wurde es für Oberleutnant Markus Redeker, für Martin Reitbauer und Klaus-Otto Besten doch ein wenig zu brenzlig. Sie räumten das Feld und überließen den Schießstand den beiden „heißen“ Königsaspiranten Thomas Messner und Tasso Stiebels.
Schon einmal Konkurrenten
Stiebels und Messner kennen sich seit langem aus der Schüppenkompanie. Im Jahre 1997 waren die beiden harte Konkurrenten beim Schüppenwurf. Beim Gerangel um den besten Wurf des Jahres 1997 unterlag Tasso Stiebels. Um ihn nicht zu tief in der Seele zu treffen, wurde er kurzerhand zur ersten und bislang einzigen Schüppenkönigin ernannt. Vielleicht waren es die vielen anfeuernden „Stickes“-Rufe, die den 39-jährigen Kraftfahrer mit der erforderlichen Treffsicherheit versahen. Jedenfalls holte er diesmal um 15.10 Uhr mit dem 133. Schuss den letzten Rest des Vogels von der Stange.
Tränen der Freude
Schüppenschützen-Präsident Tim Ruloff und Schüppenschützen-Zugführer Christian Hötting trugen ihre Königin des Jahres 1997 als König des Jahres 2009 über den Platz. Der neuen Majestät kullerten vor Freude ein paar Tränen über die Wangen. Zu den ersten Gratulanten gehörte der unterlegene Rivale Thomas Messner. Der 47-jährige Kaufmann wäre nur zu gerne neuer König geworden, zumal seine Frau Irmgard in diesem Jahr die amtierende Silberkönigin ist.
Zwei Stunden später stellte der neue König während der Inthronisationsfeier seine strahlende Mitregentin Sabine Schidelko vor. Die 44-jährige Hausfrau ist Mutter dreier Kinder. Neue Thronpaare sind "Scottie" Matuszczak/Tina Lange, Lutz Schidelko/Nicole Heuser und Uwe Kai/Zeynep Ormann.
Entnommen der Dorstener Zeitung, Helmut Scheffler am 13. Juli 2009
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| Günther Beck bleibt Kilianer-Chef |
SCHERMBECK Günther Beck bleibt Präsident der Kilian-Schützengilde. Während einer Versammlung im Hotel-Restaurant Hecheltjen wurde der 49-jährige Unternehmer einstimmig im Amt bestätigt.
Der seit 1999 amtierende Präsident Beck wird im Vorstand vom Vizepräsidenten Gerd Nuyken ebenso unterstützt wie vom Kassierer Bernd Holtmann, vom Schriftführer Rainer Gardemann und vom Traditionsbeauftragten Joachim Wittwer. Der in Damm wohnende Harry Daunheimer hat inzwischen sein Herz auch für den Dammer Schützenverein entdeckt und kandidierte nach neun Jahren nicht mehr für den Vorstand der Kiliangilde. Sein Nachfolger wurde Karl-Heinz (Kalle) Herms.
Mehrere Wahlen
Sven Nuyken, der sich seit 1988 vom Wachtmeister bis zum Rittmeister hoch gedient hat, wurde von der Versammlung zum Major gewählt. Neuer Rittmeister ist André Anschütz. Jörn (Speedy) Iwanowski ist künftig Oberstadjutant. Der bisherige Standartenoffizier Thomas Wittwer wird den neuen Major Sven Nuyken als Adjutant begleiten. Neuer Standartenträger ist Philipp Nuyken, der Sohn des Majors.
Hitzige Diskussion
45 Minuten lang beherrschte das Thema "Kaiserschießen" die Diskussionen der Versammlung. Der Vorstand schlug vor, das alle vier Jahre stattfindende Kaiserschießen am Tag der Vorfeier am 5. Juli stattfinden zu lassen. Schüppenschützen-Präsident Jürgen Hörning gehörte zu den schärfsten Kritikern. Das Kaiserschießen gehöre zum engeren Kilianfest und sei hervorragend geeignet, den Samstagnachmittag des Kilianfestes aufzuwerten, argumentierte er.
Norbert Berg schlug der Versammlung den Frühschoppen am Sonntagmorgen als dritte Möglichkeit für die Durchführung des zweiten Kaiserschießens vor. Beck sah jedoch wegen der inzwischen stark verschärften Sicherheitsbestimmungen keine Chance für den Wettbewerb am Sonntagmorgen in der Nähe des Festzeltes.
Mit elf Stimmen Mehrheit sprach sich die Versammlung für das Kaiserschießen während der Vorfeier aus. Die Siegerehrung soll allerdings im Umfeld des "Großen Zapfenstreiches" am Kiliansamstag (12. Juli) erfolgen.
Entnommen den Ruhr-Nachrichten vom 5. Mai 2008 - Red. Helmut Scheffler |
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| ACHTUNG - Tanz in den Mai |
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Bitte vormerken: Tanz in den Mai im Festzelt am Rathaus. Stimmung, Party, Gute Laune. Traditionell geht an diesem Tag wieder so richtig die Post ab. |
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| Markus Hindricksen im Kilian-Vorstand |
Von Helmut Scheffler, Dorstener Zeitung, am 21. Januar 2008 17:29 Uhr
SCHERMBECK 74 Mitglieder der Kilian-Schützengilde Schermbeck beteiligten sich an der Jahresshauptversammlung in der Gaststätte Doernemann. Sie hielten Rückschau auf das vergangene Jahr.
Höhepunkt war das fünftägige Volksfest, in dessen Verlauf Jens Hindricksen und Yvonne Grewing die Regentschaft übernahmen.
Rainer Gardemann erinnerte an die wenig erfolgreiche Teilnahme am Traditionspokalschießen, an die guten Kontakte zu den Schützenvereinen in Bricht, Damm und Altschermbeck sowie an den Jungschützenkönig Jan-Philipp Klosterköther und an den Schüppenkönig Thomas Heiermann.
Fähnchen-Girlanden
In seiner Präsentation der Jahresrechnung verwies Kassierer Bernd Holtmann auf besondere Maßnahmen am Schießstand und auf die Anschaffung neuer Fähnchengirlanden. Kassenprüfer sind Pascal Lubnau und Dominik Woeste. Im Rahmen der schließenden Vorstandswahlen wurden Gerd Nuyken, Bernd Holtmann, Ulrich Halbsguth und Dieter Grebenstein im Amt bestätigt. Markus Hindricksen wurde neu in den Vorstand gewählt. Fünf weitere Vorstandsmitglieder werden im Rahmen der Generalversammlung im Mai gewählt.
Schützenfest
Die Kilianer veranstalten am 30. April ab 20 Uhr den Tanz in den Mai am Rathaus. Die Schützenversammlung bei Hecheltjen beginnt am 3. Mai um 20 Uhr. Bei der Vorfeier am 5. Juli sorgt die Band „6. Avenue“ ab 20 Uhr für musikalischen Schwung. In der Zeit vom 11. bis 15. Juli feiern die Kilianer ihr Schützenfest. Am Kiliansfreitag gastiert die Band „Smile“ mit großer Besetzung, am Kilianssamstag musizieren „6. Avenue und die Stadtkapelle Ahaus, am Sonntag und am Montag treten die „Show-Companie“ und die Stadtkapelle Ahaus gemeinsam auf. Während des Festes wird das Silberkönigspaar Norbert Berg und Ingrid Heidl geehrt.
Die Gaststätte Doernemann bleibt Vereinslokal der Kilianer. Das versicherte Präsident Günther Beck als neuer Besitzer des Hauses und im Auftrag der neuen Pächter Michelle und Goran Jokic, die die Kilianer mit flüssiger Kost begrüßten.
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| Am Samstag, 29. September Kilian-Nachfeier |
Am Samstag, 29. September 2007, feiert die Kilian-Schützengilde Schermbeck ab 20 Uhr ihre traditionelle Nachfeier im Festzelt am Rathaus.
Die Blaskapelle Einklang wird die Gäste auf einen geselligen Abend einstimmen. Anschließend übernimmt die Band Finity mit aktuellen TOP-40-Hits.
Beide Bands sind seit Jahren eine feste Größe im Mühlenteich-Staat.
Die Kiliangilde Schermbeck freut sich darauf, zusammen mit dem Königspaar Jens Hindricksen und Yvonne Grewing das Kilianjahr ausklingen zu lassen.
entnommen der RP |
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| jede Menge Fotos in der Bildergalerie - Kilian 2007 |
Jetzt kann bestöbert werden. Ca. 300 Bilder, fast alle höchstpersönlich von unserer ehemaligen Majestät Nicole Heuser fotografiert, sind nun im nebenstehenden Link Bildergalerie zu sehen.
Viel Spaß bei der Durchsicht.
Bei Nicole möchten wir uns an dieser Stelle ganz besonders bedanken und für einen irgendwann einmal zu schaffenden Orden für fleißige Kilianerinnen dringend vorschlagen. |
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| 29. September 2007 - Kilian-Nachfeier - VORMERKEN |
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Nach dem gelungenen Kilian-Schützenfest sind die Organisations-Augen gerichtet auf die Kilian-Nachfeier am 29. September 2007. Bitte merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor. |
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| Schützenbestrafung mit toller Stimmung |
Schermbeck - Ob die Kilianer heimlich oder öffentlich sündigen ist egal.
Ein paar Spitzel der Kiliangilde Schermbeck von 1602 registrieren während der Feiertage stets alles so akribisch, dass beim Bataillonsnachmittag am Kilian-Dienstag immer genügend Straftäter ins Karree der Schützen im Festzelt müssen, um für ihre Sünden zu büßen.
Spieß Michael Nissing und - mit stark angekratzter Stimme - Offizier Christian Hötting bereitete es sichtlich Freude, die Täter vorzuführen, und etwa 250 Zuschauer genossen das traditionelle Spektakel am Ende des fünftägigen Festes ebenso.
Den Traum des Fahnenträgers Marius Braun, bei heißem Kilianwetter wegen der leichten Kleidung ein Reitermädel zu sein, konnten die Kilianer leicht erfüllen. "Wer schön sein will muss leiden", sagt der Volksmund und hatte diesmal ganz besonders Recht. Das Schminken mit Lippenstift genoss der Fahnenträger mit gekonntem Augenaufschlag noch sichtlich, aber als ihm zwei Reitermädels die Oberschenkel mit Klebepflaster enthaarten, zuckte er doch mehrfach erbärmlich zusammen.
Wer beim Zapfenstreich verspätet erscheint, dabei seinen Hut noch verkehrt herum auf dem Kopf sitzen hat und schließlich als Kilianer noch niemals im Mühlenteich gebadet hat, ist für die Vorbestrafung prädestiniert. Wenig später saß Carsten Schledorn im Planschbecken..
Tänzer im Karree
Kilianer stehen zu ihren Sünden, und so verweigerte auch im nächsten Strafakt keiner der Angesprochenen die Nennung seines Namens, als Christian Hötting jeden Täter unter vier Namen den richtigen aussuchen ließ.
Weil sich Schüppenstiels Jörn ("Speedy") Iwanowski und Christopher Seibel gerne entkleiden, konnten sie im Karree als Tänzer ersteigert werden. Viel Spaß und eine wahnsinnige Wasserschlacht gab´s beim Kutschenspiel. Der nasse Akt war vorauszusehen, denn die Kilianer schenkten jedem Spender für die nächstjährige Kinderbelustigung einen Wasserbomben-Berechtigungschein. Diese Bomben flogen übers und mitten ins Kutschenspiel und wurden von den jenseits sitzenden Schüppenschützen so mit Wasser überschüttet, dass im nächsten Jahr zur Steigerung des Events nur noch eine Auslagerung in den Mühlenteich erfolgen kann. - H.Sch.
entnommen der Dorstener Zeitung vom 19. Juli 2007 |
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| Schermbecker Kilianer feiern neues Königspaar |
Innerhalb von 15 Minuten fielen gestern bei Kilian die Entscheidungen: Um 15.10 Uhr holte in Schermbeck Jens Hindricksen mit dem 188. Schuss den Vogel von der Stange. Und die Altschermbecker feierten wenig später ihren neuen König Holger Scheidt.
Um 15.10 Uhr waren die Schermbecker Schüppenschützen auf der Vogelrute am Waldweg außer Rand und Band. Als einer von ihnen hatte Jens Hindricksen den letzten Rest des Vogels von der Stange geholt. 15 Minuten später ließen an der Vogelrute bei Große-Ruiken auch die Altschermbecker Kilianer ihren neuen König Holger Scheidt hochleben.
Den Tag hatten die Kilianer des Mühlenteichstaates nach durchzechter Nacht gemächlich angegangen. Wie Hammerschläge dröhnten die Trommelschläge des Tambourkorps Schermbeck in den Ohren, als die Kilianer am Morgen zur Vogelrute marschierten, wo Vizepräsident Gerd Nuyken den ersten Schuss mit dem KK-Gewehr auf Norbert Grewings Vogel in luftiger Höhe abgab. Thomas Heiermann erwischte den Kopf, Steven Richards die Krone und Lars Niesen das Zepter. Philipp Nuyken zeigte wenig später stolz den Reichsapfel. Den linken Flügel sicherte sich André Fellmann. Jürgen Pannenbäcker ist stolzer Besitzer des rechten Flügels.
„Hol das Ding runter, Felix!“
Nach dem Besuch einer Abordnung der Altschermbecker Schwesterngilde am Waldweg begann unter Leitung der Schießwarte Johannes Hoppius und Hermann Vengels das Schießen mit der „dicken“ Munition. „Hol das Ding runter, Felix!“, „Gib‘s ihm Rainer!“ und „Der Tasso schießt den Vogel ab“, waren einige der zahlreichen Anfeuerungsrufe, mit denen in der heißen Phase des Schießens Felix Voß und Tasso Stiebels ebenso angefeuert wurden wie Jens Hindricksen, Herbert Fellmann, Rainer Gardemann und Jürgen Pannenbäcker.
Nach Ende des dreitägigen Festes wird heute eine kleine Abordnung der Altschermbecker ins Königreich der Schwesterngilde ausziehen, um das Ende der diesjährigen Kiliansaison mit den Schermbecker Kilianern zu feiern.
Die Schermbecker Kilianer bieten heute noch einen Leckerbissen an: Im Rahmen ihres Bataillonsnachmittages werden ab etwa 17 Uhr im großen Festzelt auf dem Rathausplatz die „Sünden“ der Kilianer auf humorvolle Weise bestraft.
Zuschauer sind willkommen.
Um 15.10 Uhr machte Jens Hindricksen dem Nervenkitzel ein Ende. Mit dem 188. Schuss holte er den letzten Rest des Vogels von der Stange. „O la la, wir haben einen König“, sangen ausgelassen die Schüppenschützen und freuten sich, nach Gerd Nuyken, Ulli Halbsguth, Harald Daunheimer, Markus Hindricksen und Johannes Hindricksen nun wieder einen König aus ihren eigenen Reihen während der Kiliantage begleiten zu dürfen. Der 24-jährige Fachinformatiker trat in die Fußstapfen seines Vaters, der 1991 die Kilianer regierte. Er selbst genoss als Jungschützenkönig im Jahre 2003 das Bad in der Menge der Kilianer. Mitregentin ist Yvonne Grewing (24), die dem Schermbecker Reiterzug angehört. Neue Thronpaare sind Stefan und Andrea Backhaus, Kai Großblotekamp und Annabel Simson sowie Wolfgang Kurig und Nicole Bastian.
Helmut Scheffler
Entnommen der Rheinische Post vom 17. Juli 2007 |
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| Vorfeier und Freibier: Schermbecker Kilianer hochzufrieden |
Das war ein Auftakt nach Maß. Ein volles Zelt, eine tolle Stimmung, zufriedene Gesichter überall.
So viele Schützeneintragungen hatte Schermbeck noch nie am Freibierabend. Eine mehr als 20 %ige Steigerung der Eintragungen ließ die Herzen der Verantwortlichen höher schlagen.
Zunächst unterhielt Einklang Schermbeck mit zünftiger Blasmusik die schon früh anwesenden Schützen aufs beste, anschließend überließen sie dann der TOP-40-Band FINITY die Bühne.
Bis in die frühen Morgenstunden wurde getanzt und gefeiert - ein wahrlich gelungener Auftakt zu weiteren folgenden Festtagen. |
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| Kilian-Start Freitag, 13. Juli 2007 Stargast Michael Wendler |
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Kaum zu glauben aber wahr: Als besonderes Highlight bietet die Kilian-Schützengilde Schermbeck einen Mega-Star auf: Michael Wendler, der Bereits die ARENA in Oberhausen mit Tausenden Fans gefüllt hat, wird als Stargast in Schermbeck auftreten. Also: Hin zum Schermbecker KILIAN. |
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| Kilian Programmablauf fast unverändert |
Am Mittwoch, 4. Juli 2007, trafen sich Kilian-Vorstand, Offiziere und Mitglieder in einer sehr gut besuchten außerordentlichen Hauptversammlung, um über den Festablauf nach dem tragischen Tod des amtierenden Königs und Vorstandsmitgliedes Wilhelm Hülsmann zu diskutieren und zu beschließen.
Ergebnis und einhellige Meinung:
- Die Kilian-Vorfeier findet wie angekündigt statt.
- Das Kilian-Fest findet wie angekündigt statt.
- Das angekündigte Kaiserschießen entfällt
- Die feierliche Fahnenweihe der Jungschützenfahne entfällt
- Alle zu Sonntag geladenen Throngäste werden in einem Schreiben herzlich gebeten, der Einladung zu folgen und ins Schermbecker Festzelt zu kommen.
Fest steht: Ganz Schermbeck freut sich auf die bevorstehende Kilian-Zeit.
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| Wichtige a.o. Hauptversammlung am 4. Juli 2007 |
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Wegen wichtiger Entscheidungen, die für das unmittelbar bevorstehende Kilian-Schützenfest getroffen werden müssen, bittet der Vorstand der Kilian-Schützengilde v. 1602 e.V. Schermbeck alle Schützen um ihre Mithilfe bei der Entscheidungsfindung am 4. Juli 2007 bei Doernemann.
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| Kilian Jahreshautpversammlung 2007 |
Bloß nicht auf den Präsidenten schießen
Schermbeck - 47 Mitglieder der Kilian-Schützengilde Schermbeck von 1602 e. V. beteiligten sich Sonntagmorgen an der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Overkämping.
Im Beisein des Ehrenpräsidenten Reiner Horstkamp und der Ehrenschützen Hans Schulte-Loh und Bernhard Redeker ließen Präsident Günther Beck und Schriftführer Rainer Gardemann die vergangene Schützensaison Revue passieren. In einem umfangreichen Protokoll, das Gardemann mit sehr viel witzigen Details gewürzt hatte, erstand das Bild einer lebendigen Schützenschar, die sehr viel Abwechslung und Fröhlichkeit in den kleinstädtischen Alltag brachte.
Schatzmeister Bernd Holtmann legte "einen fast ausgeglichenen Haushalt" vor. Der Ausgleich war nur möglich dank mehrerer Sponsoren. Sonst wäre ein Loch von etwa 3000 Euro entstanden, weil die Weltmeisterschaft für einen starken Rückgang der Eintrittsgelder sorgte und das Finanzamt eine Nachforderung stellte.
Vorbereitungen laufen
Die Vorbereitungen für das Schützenfest 2007 laufen auf vollen Touren. In einem dreiseitigen Schreiben hat der Kreis Wesel den Kilianern die Genehmigung erteilt, bis zum 31. Dezember 2009 das traditionelle Fest feiern zu dürfen. "Wir werden uns exakt am Vorjahr orientieren", kündigte Präsident Beck für den Verlauf des Festes an, das in der Zeit vom 13. bis 17. Juli gefeiert wird. Ergänzt wird der gewohnte Ablauf um ein Kaiserschießen, das am Kilian-Samstag um 15 Uhr auf der Vogelrute am Waldweg beginnen soll.
Neue Fahne
Die Jungschützenkompanie bekommt eine neue Fahne, deren Beschaffung die Volksbank Schermbeck finanziert. Jungschützenkönig Andy Wittwer, der den Entwurf für die Fahne erstellte (Foto), dankte der Volksbank. Die Fahne, welche in der Stadtlohner Fahnenfabrik Weyer hergestellt wird, soll der Kompanie am Schützenfestsamstag übergeben werden.
Was tun, wenn keiner mehr auf den Vogel schießen möchte? "Auf den Präsidenten schießen, das fände ich schlecht", scherzte Präsident Beck und begann nach dem herzhaften Gelächter der Kilianer mit der Diskussion über die Gründung eines Königsanwärterkreises, um sicherzustellen, dass es immer ein paar Anwärter für den Königsschuss gibt. - H.Sch.
Mittwoch, 24. Januar 2007
Quelle: Dorstener Zeitung (Dorsten)
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| Aktuelle Kilian-Fotos 2006 |
Wir empfehlen zur Ansicht aktueller Kilian-Bilder die Internet-Seite
www.unser-kilian.de
Alle Kilian-Bilder, die unser Fotograf gemacht hat, fielen unsachgemäßem Verhalten direkt nach dem Vogelrutenbesuch zum Opfer.
Jeder mag sich darüber seine Gedanken machen.
Es ist schade - aber es ist wie es ist. |
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| Bataillonsnachmittag Kilian Schermbeck 2006 |
Festwirt in der Mülltonne
Schermbeck - Mit einer spaßhaften Bestrafung kleiner Sünden beendete die Kiliangilde Schermbeck Dienstagnachmittag im Schützenzelt am Rathaus ihr fünftägiges Volksfest.
Die Kilianer waren in diesem Jahr offensichtlich sehr brav oder blind, sodass Ersatz-Spieß Hans-Werner Winck und seine Helfer auch auf grundsätzliche Fragen aus dem Kiliangeschehen zurückgreifen mussten, um den Bataillonsnachmittag zum üblichen optischen Highlight des Festes werden zu lassen.
Müde Kilianer müssen nach dem Fest durch deftige Gerichte aufgepäppelt werden. Sechs Kilianer-Imitatoren bekannter Fernsehköche übernahmen die Aufgabe, aus unterschiedlichsten Zutaten den Schützen Sven Nuyken, Andre Anschütz, Dieter Grebenstein, Dominik Woeste, Harald Daunheimer und Gerd Nuyken herzhafte Gerichte wie den "Altschermbecker Bauerntopf", das "Georgsstraßen-Menü" oder einen biologisch unbedenklichen "Kilian-Toast" zu kredenzen.
Traktor statt Seifenkiste
An Zeiten, in denen Ex-König Michael Nissing mit Hans-Werner Winck zu Seifenkistenrennen auf dem noch nicht gepflasterten Kapellenweg antrat, erinnerten die Kilianer am Dienstag. Auf einem Mini-Traktor aus Plastik raste King Micki diesmal durchs Karree, angeschoben von Ex-Königin Nicole Heuser, Tasso Stiebels, Ela Nissing, Nico Höller und Yvonne Grewing.
Selbst eine gute Tat kann bisweilen bestraft werden. Die Strenge, mit der Vize-Präsident Gerd Nuyken die kostenlosen Biermarken in einem dicken Paket in seiner Brusttasche gegen jeden Versuch eines Raubes beim Fest verteidigte, ärgerte die durstigen Kilianer mächtig, besonders die Damen, die völlig leer ausgingen. Um die unerbittliche Zurückhaltung des Vizes in Szene zu setzen, übernahmen die Damen die Aufgabe, ihn mit Tischdeckenrollen in eine Mumie zu verwandeln, sodass ihm schließlich selbst der Zugriff auf die Biermarken verwehrt wurde.
Zur Erinnerung an die Weltmeisterschafts-Spiele, die die Festbälle der Kilianer in diesem Jahr zweimal unterbrachen, veranstalteten die Schützen im Karree zum Fußball-Song "54-74-90-2010" ein Sortierspiel mit den Kilianern der Körpergröße 154 cm (Dieter Grebenstein), 174 cm (Bernhard Redeker), 190 cm (Bernd-Wilhelm Klosterköther) und 210 cm (Bernd Holtmann). Die behäbigen Kilianer im schnellen Takt des Lied-Refrains in die richtige Position zu bringen, erwies sich für das quirlige Vorstandsmitglied Hermann Vengels als unerfüllbare Aufgabe.
Erfolgreicher war das anschließende Torwandschießen, bei dem die unterschiedlichsten Kilianer-Gruppen wie Tambourkorps, Offizierskorps, Schüppenschützen, Jungschützen, Feuerwehr, Sänger oder Reiterzug mit Schaumstoffbällen um den Sieg wetteiferten. Egon Hüfing gewann das Turnier für den MGV "Eintracht".
Einige Kiliantänzer der eifrigsten Art durften ihre Tanzbegeisterung beim Bataillonsnachmittag wiederholen. Während Michael Beltermann ein Lied von Robbie Williams sang, erwiesen sich Daniela Wermes vom Reiterzug und Standartenoffizier Thomas Wittwer auf einem Tisch als gelenkige Limbo-Tänzer.
Bier war ausgegangen
Eigentlich sind die Kilianer mit ihrem Zeltwirt Marc Grothoff sehr zufrieden. Dass demselben aber ausgerechnet beim Empfang der ehemaligen Majestäten beim Frühschoppen am Sonntag das Bier ausging, war in den Augen der Kilianer eine Todsünde. Sie steckten deshalb den stämmigen Festwirt kurzerhand in eine Mülltonne als Bierfass-Ersatz und sorgten anschließend mit jeder Menge Wasser dafür, dem Wirt zu zeigen, wie ein volles Fass auszusehen hat.
Da hatten die Kilianer wieder ihre Wasserschlacht, mit der sie seit Jahren bei ihrem Bataillonsnachmittag die Gäste zu Flüchtenden im Festzelt werden lassen. Als hätten sie nur auf diesen Moment gewartet, riss es die Schüppenschützen von den Stühlen. Weiß der Teufel, woher die Jungs in der Eile das ganze Wasser herbeiholten, um in einem überaus feuchten Finale auch dem letzten Kilianer und Reporter eine ordentliche Abkühlung zu verschaffen. - H.Sch.
12. Juli 2006 | Quelle: Ruhrnachrichten Dorsten
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| Kilian Schermbeck: Wilhelm Hülsmann König |
Schermbeck - So schnell ändert sich der Ruhm der Welt. Zur Mittagszeit jubelten die Schermbecker Kilianer gestern noch ihrem König Michael Nissing zu, und knapp drei Stunden später ließen sie schon seinen Nachfolger Wilhelm Hülsmann hochleben.
Mit dem 294. Schuss hatte Hülsmann um 14.45 Uhr den letzten Rest des Vogels von der Stange geholt.
220 Schuss eines KK-Gewehrs reichten aus, um unter Leitung des Schießmeisters Johannes Hoppius und des Standaufsehers Hermann Vengels den Vogel bis auf den nackten Rumpf von allen Insignien zu befreien. Christian Hötting erwischte das Zepter. Pascal Lubnau sicherte sich den Reichsapfel. Den linken Flügel darf Maximilian Messing behalten, der rechte Flügel gehört jetzt Felix Voß. Die Krone ging an André Fellmann, während Philipp Schulz den Kopf behalten darf.
Beim Schießen mit "schwerer" Munition ging diesmal alles sehr rasant zu, so schnell, dass die meisten Zuschauer noch gar nicht wie sonst in dichten Pulks am Schießstand erschienen waren, als lautstarke Jubelrufe um 14.45 Uhr das Herabfallen des letzten Vogelstückes begleiteten. Ex-Bürgermeister Wilhelm Cappell stand in der vordersten Reihe all jener, die dem neuen König Wilhelm Hülsmann gratulierten.
Das 53-jährige Vorstandsmitglied der DEVK-Versicherung ist ein Vollblut-Kilianer. Mit 16 Jahren war er erstmals Kilianer. 1980 wurde er Offizier, diente sich vom Majorsadjutanten bis zum Oberst hoch. Nach zwölfjähriger Tätigkeit als Oberst wechselte Hülsmann im Jahre 2004 in den Vorstand der Gilde. Sein Vater Ewald regierte 1976 mit Anni Gardemann in Schermbeck. Mutter Emma Hülsmann bestieg im Jahre 1963 mit dem Rittmeister Heinrich Gardemann den Thron. Sein Großvater Walter Beck war zweimal König.
Im Rahmen der feierlichen Inthronisation stellte Wilhelm Hülsmann den Zuschauern seine strahlende Mitregentin Gabi Beck vor. Die 46-jährige Majestätin ist die Ehefrau des amtierenden Präsidenten Günther Beck. Neue Thronpaare sind Waltraud und Achim Wittwer, Georg und Christiane Woeste, Günther Beck und Conny Hülsmann.
Heute beenden die Schermbecker Kilianer ab 17 Uhr im Festzelt mit dem Bataillonsnachmittag ihr fünftägiges Schützenfest. - H.Sch.
10. Juli 2006 | Quelle: Ruhrnachrichten Dorsten
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| Kilian 2006 und König Fussball begeistern |
Schermbeck - König Fußball lässt sich reibungslos in das Schermbecker Schützenbrauchtum integrieren. Das bewiesen am Samstagabend beide Kiliangilden, die den Jubel über ihre scheidenden Königspaare um die ausgelassene Begeisterung über den dritten Platz der deutschen Nationalelf im Weltmeisterschaftsturnier ergänzten. Im Festzelt der Altschermbecker Kiliangilde an der Freudenbergstraße eröffneten beide Kiliangilden am Samstag das bedeutendste Volksfest der Gemeinde Schermbeck.
Für die Schermbecker Kilianer begann das fünftägige Volksfest bereits am Freitag mit dem Eröffnungsball. Die zehnköpfige Band "Free Steps" hielt die Gäste bis vier Uhr in der Frühe bei guter Laune. Die amtierenden Majestäten Michael Nissing/Nicole Heuser und ihr Throngefolge genossen das Bad in der Menge der Untertanen.
Am späten Samstagnachmittag versammelten sich die Schermbecker Kilianer am Ehrenmal neben dem Rathaus. Reiterzug, Offiziere, Vorstand und die Feuerwehr standen im weiten Karree, als der von Günter Messing dirigierte Männergesangverein "Eintracht" mit dem feierlichen "Heilig ist der Herr" die Rede des Präsidenten Günther Beck vorbereitete. Beck ergänzte das Gedenken der Opfer zweier Weltkriege aus den Reihen der Kilianer um Betrachtungen zum gestiegenen Patriotismus angesichts der sportlichen Erfolge der Fußballer. "Wir bekennen uns wieder zu unseren Nationalfarben", freute sich Beck über die Reaktionen der Menschen, ohne einen Anflug von Nationalismus gezeigt zu haben.
Während die weitaus meisten Kilianer anschließend an einem Platzkonzert im Festzelt teilnahmen, begleiteten das von Michael Knaak geleitete Tambourkorps Schermbeck und die Stadtkapelle Ahaus erstmals nur eine kleine Abordnung in den Altschermbecker Nachbarstaat, die vom Präsidenten Andreas Hülsdünker begrüßt wurde. "Möge Kilian wieder für Ordnung, Einigkeit und Frohsinn stehen!", wünschte Hülsdünker, bevor beide Präsidenten per Handschlag das gemeinsame Fest eröffneten.
Über beide gut besuchten Kirmesplätze zogen die Schermbecker Kilianer zurück ins eigene Festzelt am Rathaus, wo Präsident Beck den Ehrenpräsidenten Reiner Horstkamp für 50-jährigen Einsatz für die Gilde mit einer Urkunde belohnte. Geehrt wurden auch Wilhelm Hülsmann und Georg Woeste. Carsten Graaf erhielt die Offiziersspange.
Feierlich wurde es im Festzelt, als Oberst Wolfgang Lensing im Beisein des Bürgermeisters Ernst-Christoph Grüter den Befehl zum "Großen Zapfenstreich" gab, der mit dem gemeinsamen Gesang der Nationalhymne endete. Das mit großer Begeisterung gesungene Bekenntnis zu "Einigkeit und Recht und Freiheit" leitete nahtlos über zum Beginn des Fußballspieles der deutschen Mannschaft gegen Portugal, das auf einer Großleinwand übertragen wurde.
Erst als sich im Fan-Karree die schier grenzenlose Begeisterung über den 3:1-Erfolg der Klinsmann-Elf gegen Portugal gelegt hatte, übernahm die Live-Band "Casablanca" die Regie und sorgte dafür, dass die Tanzfläche bis lange nach Mitternacht ihrem eigentlichen Zweck wieder zugeführt werden konnte. - H.Sch.
09. Juli 2006 | Quelle: Ruhrnachrichten Dorsten
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| Vortrommler laden ein zum nahenden Kilian-Fest |
Während am Sonntag, 25. Juni 2006, die Marktbeschicker Schermbeck am Abend bei Gewitterregen und Sturm fluchtartig verließen, kündeten die Vortrommler unerschrocken und dem dicken Regen trotzend vom nahenden Kilianfest.
Wenn alle Kilianer jedem Wetter so standhalten wie diese tolle Truppe, wird das Fest sicher ein Höhepunkt in Schermbecks Kalender. |
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| Schermbecker Kilianer gut gerüstet |
Schermbeck - Die Kilian-Schützengilde Schermbeck ist fürs neue Schützenfest gerüstet. Samstagabend wurden während einer vom Präsidenten Günther Beck geleiteten Versammlung im Hotel-Restaurant "Haus Hecheltjen" im Beisein des Ehrenpräsidenten Reiner Horstkamp die letzten Vorbereitungen getroffen.
Ausführlich befasste sich die Versammlung mit der Auswertung eines Fragebogens. Die Gilde hatte über 500 Fragebögen an eingetragene Schützen verteilt mit der Bitte, sich zum Festablauf zu äußern. 262 Fragebögen erhielt der Vorstand zurück.
Folgende Mängel oder Änderungswünsche wurden vorgetragen:
Es soll nur noch ein gemeinsames Fest der beiden Kiliangilden gefeiert werden.
Der Diskothekencharakter der Festbälle soll beseitigt werden.
Die Musik ist zu laut. Strengere Alterskontrollen sollen durchgeführt werden.
Die Sauberkeit der Toiletten stimmt nicht.
Eine andere Zeltaufteilung wurde erbeten.
Aktivitäten am Freitag vor Kilian sind überflüssig.
Zum "Freibier" wird der Auftritt des Tambourkorps erbeten.
Die Schützen fühlen sich nicht stark genug eingebunden.
Kürzere Wartezeiten auf der Vogelrute sollen angestrebt werden.
Einige Anregungen werden bereits beim kommenden Schützenfest verwirklicht. Im Rahmen der Vorfeier am 1. Juli wird bis etwa 22.30 Uhr die Blaskapelle "Einklang" musizieren. Danach tritt die Band "Finity" auf. Nur noch am Samstag und am Montag treten die Kilianer bei Doernemann an. Alle anderen Treffen beginnen künftig im Festzelt. Die wohl wichtigste Änderung betrifft den Besuch der Altschermbecker Gilde am Samstag. Einen Marsch des gesamten Bataillons nach Altschermbeck nach der Kranzniederlegung am Ehrenmal wird es nicht mehr geben. Der Vorstand folgt andererseits auch nicht der Anregung, komplett auf eine Begegnung mit den Altschermbeckern zu verzichten. "Für einen radikalen Cut gibt es keinen Grund", stellte Beck fest und ergänzte, "solange ich Präsident bin, wird es einen Besuch in Altschermbeck geben, es sei denn, die würden auf mich schießen." Der Kompromiss: Thron und Vorstand besuchen in Begleitung des Tambourkorps die Altschermbecker Freunde.
Die Ahauser Stadtkapelle wird die Schermbecker Kilianer bis zum Zapfenstreich unterhalten. Nach dem Zapfenstreich musiziert die Band "Casablanca". Die Gruppe bringt auch Blasmusiker mit, sodass alle Alterstufen unter den Besuchern berücksichtigt werden.
Ehemalige Majestäten
Um den Frühschoppen am Sonntag aufzuwerten, will der Vorstand alle ehemaligen Majestäten schriftlich einladen. Im nächsten Jahr wird wieder ein Kaiserschießen veranstaltet. Der Festablauf am Nachmittag ändert sich. Die Schützen treten am Festzelt an. Vor Beginn des Umzugs wird es eine Parade geben. Die Aufenthaltsdauer am Marienheim wird etwa halbiert.
Vogel präpariert
Um das Schießen am Montag zu verkürzen, wird der Vogel präpariert. Der Besuch der Schermbecker Abordnung in Altschermbeck wird deutlich verkürzt. Die Krönung wird nicht mehr am Ehrenmal, sondern im Festzelt stattfinden. Als Silberkönigspaar werden Egon Borgs und Marianne Heiermann geehrt. Der Bataillonsnachmittag am Dienstag bleibt, aber der Vorstand denkt über einen anderen Ausklang des Festes nach. - H.Sch.
29. Mai 2006 | Quelle: Ruhrnachrichten Dorsten
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| Probeschießen an der Vogelrute |
Probeschießen auf Vogelrümpfe - keine neuen Erkenntnisse
Am Samstag, 13. Mai 2006, fand ein geselliges Probeschießen auf 3 verschieden vorbehandelte und angesägte Vogelrümpfe statt. Ergebnis: Es gibt keine neuen Erkenntnisse.
über 100 Schüsse mit scharfer Munition hielten den gezielten Angriffen der Schützen stand.
Ziel des Schießens war es, einen Vogelrumpf zur Verfügung zu haben, der den Vogelschuss am Montag nachmittag zu überschaubar früher Zeit ermöglicht, so dass anschließend alle Schützen den Umzug und dann auch den Krönungsball im Festzelt noch erleben können.
In den vergangenen Jahren fiel der Vogel erst immer so spät, dass kaum noch Zeit für ein Vorbereiten auf einen geselligen Abend im Festzelt blieb. |
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| Kilianer werden noch besser! |
Schermbeck - Mit einer humorvollen Rückschau auf die letzte Schützensaison begannen Präsident Günther Beck und Schriftführer Rainer Gardemann bei Doernemann im Beisein des Kaisers Lothar Vennhoff und des Königs Michael Nissing am Sonntag die Jahreshauptversammlung der Kilian-Schützengilde Schermbeck von 1602 e.V.
Mit einer "schwarzen Null" schloss Schatzmeister Bernd Holtmann das Rechnungsjahr ab. Für diese kuriose Bilanzbezeichnung sorgte eine überraschende Nachzahlung an das Finanzamt in Höhe von rund 4500 Euro.
Die Vorbereitungen für das Schützenfest 2006 laufen auf vollen Touren. Detailplanungen für das Fest, das in der Zeit vom 7. bis 11. Juli gefeiert wird, werden erst nach dem Rücklauf einer Umfrage erfolgen, welche von der Gilde in den nächsten Wochen gestartet wird.
"Wir möchten besser werden. Du kannst uns dabei helfen", beginnt ein Schreiben, das Ende Februar vom Vorstand und von den Offizieren an etwa 700 eingetragene Schützen verteilt werden soll. Anlass für das Schreiben ist die Feststellung, dass im Gegensatz zu den Schützeneintragungen "die Zahl der Besucher der Abendveranstaltungen im Rahmen unseres Kilianfestes - insbesondere sonntags und montags - aus unserer Sicht nicht zufriedenstellend" ist.
Im zweiseitigen Fragebogen sollen die Schützen ihre Meinung zu Details des Festes äußern, das Positive ebenso nennen wie Dinge, die geändert werden sollten. Im April wird der Fragebogen ausgewertet. Inwieweit sich daraus Änderungen für das Schützenfest 2006 ergeben, erfahren die Kilianer während der nächsten Versammlung am 27. Mai bei Hecheltjen.
Am 13. Mai erwartet die Kilianer eine Premiere. Um 17 Uhr findet ein Probeschießen auf der Vogelrute statt. Mehrere Holzvögel werden sich einem Härtetest unterziehen müssen, damit man beim "echten" Schießen am Schützenfest-Montag nicht wieder in Zeitbedrängnis gerät.
Einen Stand der Gilde wird es beim Sommerstraßenfest im Juni nicht geben. Die Vorfeier findet am 1. Juli auf dem Schützenplatz am Rathaus statt. Die Band "Finity" musiziert. Die Nachfeier startet am 30. September.
Keine WM-Leinwand
"Wir werden kurzfristig reagieren", kündigte Präsident Beck an, als er nach der "Kollision" von Schützenfest und Fußball-Endspiel befragt wurde. Ein Großleinwand im Zelt wird es aus Kostengründen nicht geben. - H.Sch.
02. Februar 2006
Quelle: Ruhrnachrichten
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| Die Vogelrute ist jetzt kilian-tauglich! |
Am 23. April machten sich etliche Helfer aus der großen Schar der Kilian-Freunde mit Erfolg daran, die im vergangenen Jahr neu gestaltete Vogelrute weiter zu verschönern und für die kommenden Kilian-Tage fußfest und sauber zu machen.
Alle Helfer waren mit Rieseneifer bei der Sache, und es hat sich gelohnt.
In dem jetzigen sehr schönen Zustand wird die Vogelrute sicher wieder ein Magnet für alle Schermbecker, das Königschießen zu beobachten, selbst teilzunehmen, die Kinderbelustigung zu genießen, oder einfach nur einmal einen erholsamen Spaziergang zu unternehmen, um dann am geselligen Schützentreiben teilzuhaben.
 
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| Kilian Schermbeck mit neuem Vorstand |
Am Sonntag, 23. Januar 2005, fand die Jahreshauptversammlung im Rahmen eines gemütlichen Frühschoppens im Saal Overkämping statt.
Mit dabei: König Markus Hindricksen und Königin Anja. Die Schützen freuten sich über eine Königs-Runde.
Die Versammlung beschloss, die Wahlperiode für Vorstandsmitglieder von 6 auf 3 Jahre zu verkürzen.
Für den nach 10 Jahren in den KILIAN-Vorruhestand gehenden Hans-Bernd Doernemann wurde der Ex-Oberst Wilhelm Hülsmann neu in den Vorstand gewählt. Neuer Oberst wurde für ihn einstimmig Wolfgang Lensing.
Und: Ein neuer Major wurde gewählt: Kalle Herms wurde einstimmig von der Versammlung gewählt.
Einstimmig wiedergewählt wurden zudem: Gerd Nuyken als stv. Vorsitzender, Bernd Holtmann als Kassierer und Dieter Grebenstein, Ulrich Halbsguth und Harry Daunheimer als Beisitzer.
Vordringliches Ziel in der Zeit bis Kilian ist die Renovierung des Schießstandes an der im vergangenen Jahr völlig neu gestalteten Vogelrute. |
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